Samstag, 3. Januar 2015

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Christine Maria Sedlmeier - Blockflötistin - Recorderplayer





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Nächstes Konzert:

Frühling!!!

Ich zaubere wieder ganz viele musikalische Muttertagsglückwünsche nach Mauerkirchen:
Erneut habe ich die Ehre bei den Bad Endorfer Orgelwochen gastieren zu dürfen.
Unterstützt werde ich von meinem langjährigen Kollegen Alexander Ristivojevic am Cembalo und das Programm verspricht fantastisches Symmetrisches: Wir haben den Schwerpunkt auf den fantasievollen Umgang mit Wiederholungen gelegt: Chaconne, Gigue und Variation lassen grüßen.

So, 12.5: 17.00 Uhr, Filialkirche Mauerkirchen bei Bad Endorf


Einzig Telemann und Buxtehude waren bekannte Komponisten in dem barocken Weihnachtskonzert des Ensembles um Simon Steinkühler in der gut gefüllten Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche.
Ansonsten herrschte Entdecker-Staunen und Freude darüber, dass auch gesungen wurde.
Dichter und kompakter Klang des sechsköpfigen Ensembles prägte das Concerto á 6 von Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767) mit Rasanz in den schnellen Sätzen und einem bedeutsam schreitenden Grave. Und gerade hier erfreute man sich ungemein an dem herrlichen Duett der Bläser: Christine Maria Sedlmayer mit feinen Fiorituren ihrer schönsingenden Blockflöte und Moritz Nusko mit einem extrem beweglichen Fagott, ein Duo, das nicht nur wegen der Alliteration der Instrumente bestens miteinander harmonierte. In einem Trio von (vermutlich) Franz Simon Schuchbauer (gestorben 1743) umschmeichelten mit sattseidenem Klang die beiden Violen d’amore von Ines Wein und Simon Steinkühler die Ohren der aufmerksam lauschenden Zuhörer.

Abwechslung und heitere Melodiosität

An philosophischer und spiritueller Tiefe konnte sich die Partita für Gambe von August Kühnel (1645 bis circa 1700) nicht messen mit den entsprechenden Werken seines Fast-Zeitgenossen Bach. Dafür punktete diese Partita mit Abwechslung und heiterer Melodiosität. Tilla Seymann stellte mit selbstbewusst breitem Strich den jeweiligen Rhythmus der einzelnen Tanz-Sätze deutlich heraus, auch hier stand die melancholische nachdenkliche Sarabande im Zentrum.
Ein Sängerquartett (Veronika Burger, Anna Steinkühler, Christoph Teichner, Guido Erdmann) sang Weihnachtskantaten: Mit lockerer Stimmgebung und agiler Gestaltung erfüllten die Sänger in „Das neugeborene Kindlein“ von Dieterich Buxtehude (1637 bis 1707) die vielen Koloraturketten mit Weihnachtsjubel, der bündig endete in dem Bekenntnis: „Das Jesulein ist unser Hort.“ Zuerst festlich getragen und dann zusehends freudiger bewegt war die Motette „Hodie Christus natus est“ von Johann Christoph Pez (1664 bis 1716). Der Engelsgesang („canunt angeli“) mündete in eine schulbuchmäßige Alleluja-Fuge. Der Tenor Christoph Teichner besang strahlend als Weihnachtsengel in dem Geistlichen Konzert „Vom Himmel hoch“ von Wolfgang Carl Briegel (1626 bis 1661) das Weihnachtsgeschehen, figurenreich umspielt von den anderen Sängern und dem glanzvoll aufspielenden Ensemble, in dem auch die zweite Geige von Susanne Zippe für Leuchtkraft sorgte.
Für den herzlichen Beifall bedankte sich das Steinkühler-Ensemble mit einer zusätzlichen Weihnachtskantate von Johann Samuel Beyer (1699 bis 1744), ebenfalls völlig unbekannt – nur nicht für Simon Steinkühler. Die Barockmusik hält noch viele Überraschungen bereit für sein Ensemble.

Quelle:  www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/jesulein-unser-hort-7183053.html