Samstag, 3. Januar 2015

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Christine Maria Sedlmeier - Blockflötistin - Recorderplayer





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Nächstes Konzert:

Kleine Sommerpause, juhu, Sonne :-)

Ich darf mich über eine neue Rezension zu meinem letzten Konzert freuen und über die tolle jahrelange Leistung meiner Schülerin Melina:

Variationen und Verzierungen

Mit leichten Fingern und toller Atemtechnik: Alexander Ristivojevic und Christine Sedlmeier boten einen abwechslungsreichen Abend. Janka
Bad Endorf – Die Bad Endorfer Orgelwochen finden nicht nur direkt in Bad Endorf statt.
Und es wird auch nicht nur Orgel gespielt. In der Johannes-und-Paulus-Kirche in Mauerkirchen musizierten Christine Sedlmeier mit vielen Blockflöten und Alexander Ristivojevic an der Orgel und am Cembalo – und die kleine Kirche war voll.
„Fantasie in Symmetrie“ hatten die beiden Musiker ihr Konzert betitelt. Gemeint waren die vielen verzierenden Variationen auf vorgegebene Bassmelodien, also eine Chaconne oder Ciacona. Doch auch die gespielten „Sonaten“ hatten einen Variationssatz: Also war fast alles auf Variation gestellt. Christine Sedlmeier verwendete viele in Längen und Klang verschiedene Blockflöten und sprach so temperamentvoll-begeistert über die Stücke, dass man genauso begeistert zuhörte. Das war auch deswegen nicht schwer, weil die Flötistin über eine exzellente Atemtechnik verfügt und die Phrasen beziehungsweise Melodien ausdrucksstark ausspielt. Das Programm umfasste 600 Jahre Musikgeschichte, von der mittelalterlichen Ordensfrau Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) bis zum Barockkomponisten Giuseppe Sammartini (1695 bis 1750). Einen Hymnus der Hildegard von Bingen trugen die Flötistin und der Organist abwechselnd vor, als Solisten präsentierten sie sich auch: Ristivojevic mit einer sehr leichtfingrig und rhythmisch sehr frei gespielten Ciacona von Bernardo Storace aus dem Jahre 1664, Sedlmeier mit einem anonymen Stück namens „Tre Fontane“, in dem man nicht nur drei, wie der Titel nahelegt, sondern viele lustig sprudelnden Tonfontänen zu hören glaubte. „Ancor che co partire“ ist ein Madrigal von Cipriano da Rore, das unzählige Male als Thema für Variationen verwendet wurde. Die beiden Musiker stellten zuerst das Original vor und dann die fantasiereichen Variationen und Verzierungen von Giovanni Spadi aus dem Jahre 1624. Christine Sedlmeier ließ die Melodien liebevoll ausschwingen in der Sonata Quarta von Johann Schmelzer (1623 bis 1680) und realisierte anmutig die Echowirkungen in der G-Dur-Sonate von Sammartini.
Für „A Ground“, die englische Bezeichnung für die Ciacona, von Gottfried Finger (1660 bis 1730), verwendete Sedlmeier eine oben gebogene große Tenorflöte, für „Pauls Seeple“, ein englisches Volkslied, ein kleines Sopranino, das sie lustig pfeifen ließ. Eine Zugabe erklatschten sich die Zuhörer, bevor sie die kalte Kirche verließen und hinaus in die Nässe stapften.

Quelle: OVB Heimatzeitungen 14.5.19


Von der Blockflöte begeistert

Melina Kühbandner (Bildmitte) neben ihrer Lehrerin Christine Sedlmeier wird vom Vorsitzenden Peter Rutz (rechts) und Schulleiter Gottfried Hartl (links) der Leonhard-Grötsch-Musikpreis verliehen.Foto Schlecker
Melina Kühbandner (Bildmitte) neben ihrer Lehrerin Christine Sedlmeier wird vom Vorsitzenden Peter Rutz (rechts) und Schulleiter Gottfried Hartl (links) der Leonhard-Grötsch-Musikpreis verliehen.Foto Schlecker

Musikschule Leonhard-Grötsch-Musikpreis für Melina Kühbandner

Rosenheim – Zu einem Konzert der Talentförderklasse mit Preisverleihung hatte die Musikschule Rosenheim in den Hans-Fischer-Saal im Künstlerhof geladen. Dabei handelte es sich um eine Auszeichnung, die im Andenken an den großen Musikschulreformer Leonhard Grötsch hervorragenden Schülerpersönlichkeiten an der Musikschule Rosenheim verliehen wird. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen aus einem Nachlassfond von Emilie Grötsch und der Sparkassenstiftung Zukunft finanziert. Der Preis wurde bisher erst dreimal verliehen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die 17-jährige Blockflötistin Melina Kühbandner.
In seiner Laudatio beschrieb Schulleiter Gottfried Hartl ihre bereits 14 Jahre andauernde vorbildliche Laufbahn durch die Musikschule. Mit drei Jahren besuchte sie die Musikspielwiese, mit vier und fünf Jahren absolvierte sie die Musikalische Früherziehung, um mit sechs Jahren Blockflöte zu lernen, der sie bis heute treu geblieben ist. Zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene, unzählige Auftritte mit dem Blockflötenensemble und dem Irish Folk Ensemble, vier Jahre Mitglied der Talentförderklasse, Leistungszeichen „goldene Stimmgabel“ des Verband Bayerischer Musikschulen, Ausbilderin für den Flötennachwuchs beim Spielmannszug Stephanskirchen legen Zeugnis ab, für ihr außergewöhnliches Engagement. Wortgewandt und sympathisch bedankte sich Melina Kühbandner bei ihren Wegbegleitern, besonders bei ihrer langjährigen Blockflötenlehrerin Christine Sedlmeier und unterstrich mit dem Vortrag Antonio Vivaldis Konzert in G-Dur ihre künstlerische und musikalische Reife.

Quelle: OVB Heimatzeitungen 17.5.19