Samstag, 3. Januar 2015

Willkommen!


Christine Maria Sedlmeier - Blockflötistin - Recorderplayer





Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Hier halte ich euch über aktuelle Projekte und Konzerte auf dem Laufenden.
Wie schön, dass ihr dabei seid!

Nächstes Konzert:

Januar 2021, siehe Terminplan


Neuigkeiten bei der Spezerey


BildBild

Wir sind zurück mit einem frischen Programm und zwei Konzertterminen!

Infos auf unserem Blog:
www.spezerey.blogspot.com/

 

 

Presse

 

Alte Musik in frischer Aufmachung

"Fantasie und Symmetrie": Begeistertes Publikum im Festsaal des Klosters
Viel Applaus für drei virtuose Musikerinnen: Christine Sedlmeier (Blockflöten), Renate Watzlowik (Viola da Gamba) und Bernadetta Schlichting (Cembalo) konzertierten im Festsaal des Kloster Seeon. −Foto: kb
Viel Applaus für drei virtuose Musikerinnen: Christine Sedlmeier (Blockflöten), Renate Watzlowik (Viola da Gamba) und Bernadetta Schlichting (Cembalo) konzertierten im Festsaal des Kloster Seeon. −Foto: kb

Seeon. Dass das 17. Jahrhundert als die "Zauberküche der Musikgeschichte" betitelt werden darf, davon konnten sich die Zuhörer des Konzerts, das unter dem passenden Motto "Fantasie und Symmetrie" im Festsaal des Kloster Seeon zu erleben war, selbst überzeugen. Drei virtuose Musikerinnen – Christine Sedlmeier (Blockflöten), Renate Watzlowik (Viola da Gamba) und Bernadetta Schlichting (Cembalo) – rührten lustvoll und einfallsreich ihr ganz eigenes musikalisches Zaubersüppchen an. Sie spielten mit Formen und Klangfarben aus Kompositionen aus dem Genre Alte Musik, bis sich auch der Letzte im Saal zurückversetzt fühlte in jene Zeit, als Musik noch so ganz und gar "handgemacht" wurde.

Die Namenstags-Konzerte des Kultur- und Bildungszentrums Kloster Seeon sind längst schon dem Geheimtipp-Stadium entwachsen. Als wollten sie musikalisch den Geschmack des Unbekannten ergründen, oder das fast Vergessene vor dem Verschwinden bewahren, stehen immer wieder, in unterschiedlichen Formationen, großartige Musiker mit selten gehörten Werken aus den Epochen Renaissance und Barock auf dem musikalischen Speiseplan. Und offenbar schmeckt das den Gästen des ehemaligen Klosters, an dem seiner Zeit schon Mozart wirkte, so gut, dass man sogar an einem Montagabend, anlässlich des Namenstags der Heiligen Margareta, noch den Weg zur Musik fand.

Das Konzert mit Werken von vorwiegend italienischen und britischen Komponisten aus dem 16. und 17. Jahrhundert war, wie aus den begeisterten Reaktionen der Zuhörer unschwer abzulesen war, ein voller Erfolg. Alte Musik in "frischer Aufmachung", dargeboten von drei Musikerinnen, die sich ganz und gar darin wiederzufinden schienen. Stimmungsvoll begrüßt, mit der Sinfonia undecima "in Echo" von Salome Rossi, taten sich die Gäste nicht schwer, sich auf die klangvollen Linien von Cembalo, Blockflöte und Viola da Gamba einzulassen: Die meditativen und tänzerischen Melodien, in wechselweise echohafter Wiederholung, erzeugten vom ersten Moment an beruhigende Wohlstimmung im Festsaal.

Das folgende Werk, Gagliarda "La Lavanda" von Georgio Mainerio, sei in seiner Kompositionsweise eigentlich banal, schickte die Flötistin Christine Sedlmeier erklärend voraus. Interessant würde es erst durch die ausschweifenden Verzierungen eines Themas aus dem Chorsatz. Und diese kamen mehr als reizvoll daher: Kaum setzte die Dame ihre Blockflöte an die Lippen, schon wussten die Zuhörer, was sie zuvor meinte, fühlten sich förmlich verzaubert wie bei dem variationsreichen Gesang einer Nachtigall. Eine Meisterin ihres Faches, die bei aller Virtuosität immer noch ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelte. Und das, obwohl die Blockflöte ein schwieriges Instrument ist: Ihre Dynamik ist äußerst begrenzt, und wenn man stärker bläst, verändert sich schnell die Tonhöhe.

Ebenso hinreißend interpretiert kamen die G-Dur-Sonate von Giuseppe Sammartini und Gottfried Fingers "Ground", in harmonischem Zusammenspiel mit Bernadetta Schlichting am Cembalo, zu Gehör. Mit "Affligée et Tombeau sur la mort de Monsieur Blancrocher" brachte auch Schlichting die Musikliebhaber zum Staunen: Ein Solocembalo-Werk von Johann Jakob Froberger, welches das dramatische Ereignis eines Treppensturzes musikalisch illustriert, ja fast plastisch vor Augen führt.

Neben weiteren barocken Köstlichkeiten verwöhnte das Trio im Festsaal am Konzertende mit einem weiteren expressiv-emotionalen Höhepunkt: eine gekürzte Fassung der "Sonata Quarta" von Johann Schmelzer, in dem die drei Damen noch einmal aus den Vollen schöpften. Nach einem euphorischen Schluss-Applaus war die Zugabe Ehrensache: Nach "Ciaccona" von Benedetto Marcello hatten alle ausreichend Schwung und gute Laune. Musik ist und bleibt ein kostbares Lebenselixier – damals wie heute.


Variationen und Verzierungen

Mit leichten Fingern und toller Atemtechnik: Alexander Ristivojevic und Christine Sedlmeier boten einen abwechslungsreichen Abend. Janka

Bad Endorf – Die Bad Endorfer Orgelwochen finden nicht nur direkt in Bad Endorf statt.
Und es wird auch nicht nur Orgel gespielt. In der Johannes-und-Paulus-Kirche in Mauerkirchen musizierten Christine Sedlmeier mit vielen Blockflöten und Alexander Ristivojevic an der Orgel und am Cembalo – und die kleine Kirche war voll.
„Fantasie in Symmetrie“ hatten die beiden Musiker ihr Konzert betitelt. Gemeint waren die vielen verzierenden Variationen auf vorgegebene Bassmelodien, also eine Chaconne oder Ciacona. Doch auch die gespielten „Sonaten“ hatten einen Variationssatz: Also war fast alles auf Variation gestellt. Christine Sedlmeier verwendete viele in Längen und Klang verschiedene Blockflöten und sprach so temperamentvoll-begeistert über die Stücke, dass man genauso begeistert zuhörte. Das war auch deswegen nicht schwer, weil die Flötistin über eine exzellente Atemtechnik verfügt und die Phrasen beziehungsweise Melodien ausdrucksstark ausspielt. Das Programm umfasste 600 Jahre Musikgeschichte, von der mittelalterlichen Ordensfrau Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) bis zum Barockkomponisten Giuseppe Sammartini (1695 bis 1750). Einen Hymnus der Hildegard von Bingen trugen die Flötistin und der Organist abwechselnd vor, als Solisten präsentierten sie sich auch: Ristivojevic mit einer sehr leichtfingrig und rhythmisch sehr frei gespielten Ciacona von Bernardo Storace aus dem Jahre 1664, Sedlmeier mit einem anonymen Stück namens „Tre Fontane“, in dem man nicht nur drei, wie der Titel nahelegt, sondern viele lustig sprudelnden Tonfontänen zu hören glaubte. „Ancor che co partire“ ist ein Madrigal von Cipriano da Rore, das unzählige Male als Thema für Variationen verwendet wurde. Die beiden Musiker stellten zuerst das Original vor und dann die fantasiereichen Variationen und Verzierungen von Giovanni Spadi aus dem Jahre 1624. Christine Sedlmeier ließ die Melodien liebevoll ausschwingen in der Sonata Quarta von Johann Schmelzer (1623 bis 1680) und realisierte anmutig die Echowirkungen in der G-Dur-Sonate von Sammartini.
Für „A Ground“, die englische Bezeichnung für die Ciacona, von Gottfried Finger (1660 bis 1730), verwendete Sedlmeier eine oben gebogene große Tenorflöte, für „Pauls Seeple“, ein englisches Volkslied, ein kleines Sopranino, das sie lustig pfeifen ließ. Eine Zugabe erklatschten sich die Zuhörer, bevor sie die kalte Kirche verließen und hinaus in die Nässe stapften.

Quelle: OVB Heimatzeitungen 14.5.19




Von der Blockflöte begeistert

Melina Kühbandner (Bildmitte) neben ihrer Lehrerin Christine Sedlmeier wird vom Vorsitzenden Peter Rutz (rechts) und Schulleiter Gottfried Hartl (links) der Leonhard-Grötsch-Musikpreis verliehen.Foto Schlecker
Melina Kühbandner (Bildmitte) neben ihrer Lehrerin Christine Sedlmeier wird vom Vorsitzenden Peter Rutz (rechts) und Schulleiter Gottfried Hartl (links) der Leonhard-Grötsch-Musikpreis verliehen.Foto Schlecker

Musikschule Leonhard-Grötsch-Musikpreis für Melina Kühbandner

Rosenheim – Zu einem Konzert der Talentförderklasse mit Preisverleihung hatte die Musikschule Rosenheim in den Hans-Fischer-Saal im Künstlerhof geladen. Dabei handelte es sich um eine Auszeichnung, die im Andenken an den großen Musikschulreformer Leonhard Grötsch hervorragenden Schülerpersönlichkeiten an der Musikschule Rosenheim verliehen wird. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen aus einem Nachlassfond von Emilie Grötsch und der Sparkassenstiftung Zukunft finanziert. Der Preis wurde bisher erst dreimal verliehen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die 17-jährige Blockflötistin Melina Kühbandner.
In seiner Laudatio beschrieb Schulleiter Gottfried Hartl ihre bereits 14 Jahre andauernde vorbildliche Laufbahn durch die Musikschule. Mit drei Jahren besuchte sie die Musikspielwiese, mit vier und fünf Jahren absolvierte sie die Musikalische Früherziehung, um mit sechs Jahren Blockflöte zu lernen, der sie bis heute treu geblieben ist. Zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene, unzählige Auftritte mit dem Blockflötenensemble und dem Irish Folk Ensemble, vier Jahre Mitglied der Talentförderklasse, Leistungszeichen „goldene Stimmgabel“ des Verband Bayerischer Musikschulen, Ausbilderin für den Flötennachwuchs beim Spielmannszug Stephanskirchen legen Zeugnis ab, für ihr außergewöhnliches Engagement. Wortgewandt und sympathisch bedankte sich Melina Kühbandner bei ihren Wegbegleitern, besonders bei ihrer langjährigen Blockflötenlehrerin Christine Sedlmeier und unterstrich mit dem Vortrag Antonio Vivaldis Konzert in G-Dur ihre künstlerische und musikalische Reife.

Quelle: OVB Heimatzeitungen 17.5.19